Überblick
In der Automobilindustrie ist der Lebenslauf mehr als ein Dokument. Er ist ein Nachweis deiner Projekterfahrung. Abteilungsleiter bei OEMs und Zulieferern wollen wissen: Welche Baureihe? Welche Simulation? Welche Prüfstände? Und hast du die Ergebnisse nur ausgewertet oder auch die Tests geplant?
Dieser Lebenslauf gehört Bastian Grünwald, Fahrzeugtechnik-Ingenieur mit fünf Jahren Erfahrung aus Ingolstadt. Er arbeitet bei Audi an der Vorderachse des Q6 e-tron und war vorher bei Continental in der Sensorvalidierung.
Die Zusammenfassung: Baureihe, Simulation, Ergebnis
Fahrzeugtechnik-Ingenieur mit fünf Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Fahrwerks- und Karosseriesystemen. Bei Audi verantwortlich für die Auslegung der vorderen Achskinematik in der Baureihe Q6 e-tron. Vorher bei Continental Fahrwerkssensoren für ADAS-Systeme validiert und in Serie gebracht.
Q6 e-tron und ADAS in einem Satz. Das sind zwei Themen, die in der Fahrzeugindustrie sofort Interesse wecken.
Berufserfahrung: Automotive mit Substanz
Audi AG
Kinematik-Simulation der Vorderachse für den Q6 e-tron in Adams/Car - Lenkelastizität um 15 % verbessert
Koordination von 8 Bauteilumfängen mit Zulieferern (Lemförder, Mubea, ZF)
Prüfstandsversuche an 12 Prototypen geplant und ausgewertet
Gewichtsreduzierung der Achsträgeranbindung um 2,3 kg durch Aluminiumdruckguss-Optimierung
15 % verbesserte Lenkelastizität und 2,3 kg Gewichtsreduzierung. Das sind konkrete Entwicklungsergebnisse, die ein Abteilungsleiter sofort bewerten kann. Die Zulieferer-Koordination (Lemförder, Mubea, ZF) zeigt, dass er im Konzernumfeld mit externen Partnern arbeitet.
Continental AG
Validierungsplan für 3 Sensorvarianten erstellt - über 6.000 Prüfstunden durchgeführt
Ursachenanalyse bei 4 Feldreklamationen geleitet und Abstellmaßnahmen umgesetzt
EMV-Prüfungen nach ISO 11452 koordiniert - alle Varianten beim Erstversuch bestanden
6.000 Prüfstunden, 4 Feldreklamationen analysiert und behoben, EMV beim Erstversuch bestanden. Das zeigt systematisches Arbeiten und Problemlösungskompetenz.
Skills: Automotive-Software und Normen
- Adams/Car & SIMPACK
- CATIA V5
- DIAdem & Messdatenauswertung
- FMEA & 8D-Methode
- ISO 26262 (Funktionale Sicherheit)
- SAP PLM & Teamcenter
Adams/Car und SIMPACK für MKS-Simulation, CATIA für Konstruktion, DIAdem für Messdaten. Das ist ein Stack, den jeder Fahrwerkentwickler kennt. ISO 26262 zeigt Kompetenz in der funktionalen Sicherheit, die für ADAS-Entwicklung Pflicht ist.
Zertifikate: Funktionale Sicherheit und VDI
- Functional Safety Engineer (ISO 26262) beim TÜV Süd
- VDI-Zertifikat Fahrzeugtechnik
Das ISO-26262-Zertifikat ist für Ingenieure, die an sicherheitsrelevanten Systemen arbeiten, ein Muss. Das VDI-Zertifikat zeigt Zugehörigkeit zur wichtigsten Ingenieurvereinigung Deutschlands.
Das Projekt: Vorderachse Q6 e-tron
Simulation in Adams/Car mit 48 Lastfällen nach VW-Konzernstandard. Lenkelastizität um 15 % verbessert gegenüber Vorgängermodell. Achsträger-Gewicht um 2,3 kg reduziert.
48 Lastfälle nach Konzernstandard. Das zeigt, dass die Simulation nicht auf dem eigenen Rechner lief, sondern in den Entwicklungsprozess eines Grosskonzerns eingebettet war.
Bildung: TU Braunschweig und TH Ingolstadt
Master an der TU Braunschweig in Fahrzeugtechnik, Note 1,4. Masterarbeit bei VW über Mehrkörpersimulation. Bachelor an der TH Ingolstadt, Note 1,7. Praxissemester bei Audi im Rohbau. Die Kombination aus starken Noten und Praxiserfahrung bei OEMs ist ein klarer Pluspunkt.
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VDI und Formula Student
Bastian ist Mitglied im VDI-Arbeitskreis Fahrzeugtechnik Bayern und Mentor eines Formula Student Teams, das sich 2024 auf Platz 8 beim FSG-Event verbessert hat. Beides zeigt fachliches Engagement und die Bereitschaft, Wissen weiterzugeben.









