Überblick
Im Außendienst zählt am Ende eine Sache: Umsatz. Ein Vertriebsleiter, der deinen Lebenslauf liest, will in den ersten Sekunden erkennen, ob du verkaufen kannst. Und "verkaufen können" zeigt sich nicht durch das Wort "verkaufsstark" in der Zusammenfassung, sondern durch Zahlen. Umsatzvolumen, Neukunden, Abschlussquoten, Gebietsverantwortung.
Dieser Lebenslauf gehört Henning Voss, Außendienstmitarbeiter im technischen Vertrieb mit sechs Jahren Erfahrung. Er betreut aktuell 78 Bestandskunden in NRW und Hessen für Evonik Industries mit einem Jahresvolumen von 3,4 Mio. Euro. Vorher war er bei BASF und hat als Trainee bei Henkel angefangen.
Die Zusammenfassung: Gebiet, Volumen, Stärken
Außendienstmitarbeiter mit sechs Jahren Erfahrung im technischen Vertrieb von Industriechemikalien. Betreue aktuell 78 Bestandskunden in NRW und Hessen mit einem Jahresvolumen von 3,4 Mio. Euro. Stärken liegen in der Neukundenakquise, technischer Beratung und langfristiger Kundenbindung.
Drei Sätze mit drei Kernaussagen: Wie lange, was für ein Volumen, und welche Stärken. Keine Floskeln, nur Fakten.
Berufserfahrung: Vertriebszahlen richtig präsentieren
Die aktuelle Stelle bei Evonik
Akquise von 14 Neukunden im Jahr 2025 - davon 3 mit Rahmenverträgen über 200.000 Euro
Umsatzsteigerung im Gebiet um 18 % gegenüber Vorjahr durch Cross-Selling bestehender Produktlinien
Durchführung von 12-15 Kundenbesuchen pro Woche inkl. Produktvorführungen vor Ort
14 Neukunden mit konkreten Vertragssummen. 18 % Gebietswachstum. 12 bis 15 Besuche pro Woche. Jeder Aufzählungspunkt hat eine Zahl, und jede Zahl erzählt eine Geschichte. Der Vertriebsleiter sieht: aktive Akquise, messbares Wachstum, hohe Schlagzahl.
Die Hybridrolle bei BASF
Aufbau eines Kundenstamms von 45 Kunden im Raum Rhein-Main innerhalb von 18 Monaten
Teilnahme an 6 Fachmessen mit durchschnittlich 30 qualifizierten Leads pro Messe
Abschlussquote von 34 %
Besonders die Abschlussquote ist ein Wert, den viele Bewerber nicht nennen. Dabei ist sie eine der wichtigsten Kennzahlen im Vertrieb. 34 % zeigt, dass er nicht nur Gespräche führt, sondern auch abschliesst.
CRM und Tools: Nenne sie beim Namen
Die Skill-Liste enthält "CRM-Systeme (Salesforce, SAP CRM)". Das ist ein kleines Detail mit grosser Wirkung. Viele Unternehmen nutzen Salesforce als Standard-CRM. Wenn du es bereits kennst, sparst du dem neuen Arbeitgeber die Einarbeitungszeit.
Auch "Gebietsplanung & Tourenoptimierung" ist relevant. Im Außendienst geht viel Zeit durch schlechte Routenplanung verloren. Wer das als Kompetenz nennt, zeigt, dass er seine Fahrzeit bewusst steuert.
Das Projekt: Gebietsausbau mit messbarem Ergebnis
Systematische Erschließung des bisher nicht bearbeiteten Vertriebsgebiets Hessen. Identifikation von 120 Zielkunden. Abschluss von 9 Neukunden mit einem Erstjahresumsatz von insgesamt 680.000 Euro.
Von 120 Zielkunden zu 9 Abschlüssen mit 680.000 Euro. Das ist eine klare Conversion-Story: Recherche, Ansprache, Abschluss. Ein Vertriebsleiter kann daraus ablesen, wie systematisch dieser Bewerber vorgeht.
Zertifikate: IHK und Führerschein
- Certified Sales Professional (IHK Dortmund)
- Führerschein Klasse B
Im Außendienst ist der Führerschein keine Selbstverständlichkeit. Viele Bewerber vergessen ihn. Nenne ihn. Die IHK-Zertifizierung zeigt zusätzlich Weiterbildungsbereitschaft.
Warum dieses Format für den Außendienst passt
Das Bold Edge-Template setzt auf ein klares, selbstbewusstes Layout. Für Vertriebspositionen darf der Lebenslauf etwas markanter sein als in konservativen Branchen. Trotzdem bleibt es ATS-kompatibel, was bei Bewerbungen über Konzernportale wichtig ist.
Tipp für Berufseinsteiger
Wenn du noch keine Vertriebszahlen hast, nutze das Trainee-Beispiel aus diesem Lebenslauf als Orientierung:
Begleitung erfahrener Außendienstler bei über 80 Kundenbesuchen
80 Kundenbesuche als Trainee zeigt: Du warst im Feld, nicht nur im Büro. Zähle alles, was sich zählen lässt. Besuche, Leads, Gespräche.




