Überblick
In der Hotellerie entscheiden Erfahrung, Sprachkenntnisse und der Umgang mit Gästen. Aber viele Lebensläufe von Hotelfachleuten beschreiben nur Aufgaben: "Check-in und Check-out durchgeführt." Das sagt einem Hoteldirektor nichts Neues. Was ihn interessiert: Wie viele Gäste pro Schicht? Welche Häuser? Welche Ergebnisse?
Dieser Lebenslauf gehört Selina Bruckner, einer Hotelfachfrau mit fünf Jahren Erfahrung in der Wiener Luxushotellerie. Sie arbeitet als Schichtleiterin an der Rezeption des Vienna Marriott Hotel, war vorher im Hotel Imperial und hat ihre Ausbildung im Steigenberger Hotel Herrenhof gemacht.
Das Profil: Sterne, Zahlen und Sprachen
Selinas Zusammenfassung nennt sofort die Hotelkategorie (4 und 5 Sterne), die Software (Opera PMS), die Schwerpunkte (Revenue Management, Beschwerdemanagement) und die Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch). Dazu eine Gästebewertung: 4,8/5 auf TripAdvisor.
In der Hotellerie sind Sprachkenntnisse kein Nice-to-have, sondern ein zentrales Einstellungskriterium. Nenne sie prominent.
Berufserfahrung: Service messbar machen
Hotelfachleute denken oft, ihre Arbeit sei nicht messbar. Das stimmt nicht. Schau dir Selinas Bullets an:
"Steigerung des Upselling-Umsatzes um 22 % durch gezielte Check-in-Gespräche"
"Bearbeitung und Lösung von durchschnittlich 15 Gästebeschwerden pro Woche mit einer Zufriedenheitsquote von 94 %"
Upselling in Euro oder Prozent, Beschwerden pro Woche, Zufriedenheitsquoten, Anzahl der Gäste pro Schicht, Anzahl der Mitarbeiter im Team. All das sind Zahlen, die deinen Lebenslauf von einer Aufgabenliste in ein Leistungsprofil verwandeln.
Die Ausbildung richtig darstellen
Selina hat eine dreijährige Lehre absolviert. In der Hotellerie ist das ein vollwertiger Berufsabschluss, der entsprechend dargestellt werden sollte. Sie nennt die Rotation durch vier Abteilungen (Rezeption, Housekeeping, F&B, Veranstaltung) und die Auszeichnung als beste Auszubildende.
Wenn du eine Hotelausbildung hast, liste die Stationen auf. Das zeigt Vielseitigkeit und ein Verständnis für den gesamten Hotelbetrieb.
Skills: Systeme und Soft Skills
Die Skill-Liste kombiniert technische Fähigkeiten (Opera PMS, Protel, Buchhaltung Tagesabschluss) mit Servicekompetenzen (Beschwerdemanagement, Upselling, VIP-Service). Diese Mischung ist genau das, was Hotels suchen: jemand, der die Systeme beherrscht und gleichzeitig mit Gästen umgehen kann.
Projekte: Auch in der Hotellerie möglich
Selinas Projekt ist die Digitalisierung des Concierge-Service per QR-Code. Concierge-Anrufe um 28 % reduziert, 61 % Nutzungsrate im ersten Quartal. Das zeigt Initiative und Ergebnisorientierung, auch abseits des täglichen Schichtbetriebs.
Sprachkenntnisse: Das A und O
Drei Sprachen (Deutsch, Englisch fließend, Französisch B2) sind für die Wiener Luxushotellerie ein starkes Paket. Wenn du in der Hotellerie arbeitest, investiere in Sprachzertifikate. Ein B2-Zertifikat in Französisch oder Englisch kann den Ausschlag geben.
Template und Foto
Das Sapphire-Template verleiht dem Lebenslauf eine professionelle Note, die zur Hotelbranche passt. Das Foto ist in der Hotellerie im DACH-Raum nahezu Pflicht. Achte auf ein professionelles Foto mit gepflegtem Erscheinungsbild.
Fazit
- Nenne die Hotelkategorie und die Zimmerzahl
- Mach Service messbar: Gäste pro Schicht, Upselling, Zufriedenheit
- Liste deine Sprachen prominent auf
- Zeig deine Software-Kenntnisse
- Beschreibe deine Ausbildungsstationen




