Überblick
IT-Berater verkaufen Expertise. Ihr Lebenslauf muss in wenigen Sekunden zeigen, welche Branchen sie kennen, welche Projektvolumen sie verantwortet haben und welche Ergebnisse sie geliefert haben. Viele Consultant-Lebensläufe scheitern daran, weil sie Methoden auflisten (ITIL, TOGAF, PRINCE2), aber keine Projektergebnisse nennen.
Dieser Lebenslauf gehört Dominik Auerbach, einem Senior IT-Consultant bei Accenture Schweiz mit acht Jahren Erfahrung. Er berät Finanzdienstleister bei Cloud-Migration und IT-Strategie. Projektvolumen: über 12 Millionen Franken.
Das Profil: Branche, Volumen, Ergebnis
Dominiks Profil sagt in drei Sätzen alles Wesentliche: acht Jahre Erfahrung, Grossunternehmen, Digitalisierung und Cloud-Migration, Finanzdienstleister in der DACH-Region, 12 Millionen Franken Projektvolumen.
Beratungsunternehmen und Endkunden wollen wissen: Welche Branche? Welche Projektgrösse? Welche Seniorität? Diese drei Fragen beantwortet das Profil.
Berufserfahrung: Projekte statt Aufgaben
In der Beratung ist jede Stelle eine Sammlung von Projekten. Dominik macht das richtig, indem er bei Accenture die wichtigsten Projekte in den Bullets beschreibt:
"Cloud-Strategie für eine Schweizer Kantonalbank mit 1,2 Millionen Kunden entwickelt und umgesetzt"
"Projektvolumen von insgesamt 7,4 Millionen CHF über 3 Kundenprojekte verantwortet"
Bei Capgemini:
"Einführung von ServiceNow ITSM bei einem Versicherungskonzern - Ticketbearbeitungszeit um 38 % reduziert"
"Kostenoptimierung im IT-Betrieb - jährliche Einsparungen von 1,8 Millionen Euro identifiziert"
Die Formel für Berater: Kunde (anonym oder mit Namen) + Projektinhalt + messbares Ergebnis.
Zertifikate: In der Beratung essenziell
PMP, TOGAF 9, AWS Cloud Practitioner. In der IT-Beratung sind Zertifikate keine Dekoration, sondern oft Voraussetzung, um überhaupt auf eine Projektausschreibung gesetzt zu werden. Nenne sie alle, mit Gültigkeitsdatum. Ein abgelaufenes PMP ist ein Signal, dass du dich nicht um die Verlängerung gekümmert hast.
Skills: Methoden und Werkzeuge
IT-Strategieberatung, Cloud-Migration, Projektmanagement, ITIL v4, ServiceNow, BPMN 2.0, Stakeholder-Management, SAP. Die Mischung aus strategischen Kompetenzen und konkreten Tools ist typisch für IT-Berater und sollte genau so im Lebenslauf stehen.
Projekte: Die Vertiefung
Die Cloud-Migration der Schweizer Kantonalbank wird im Projektbereich vertieft: 84 Applikationen migriert, regulatorische Anforderungen (FINMA) berücksichtigt, IT-Betriebskosten um 22 % reduziert. Solche Details zeigen fachliche Tiefe und regulatorisches Verständnis.
Sprachen
Deutsch Muttersprache, Englisch verhandlungssicher, Französisch gute Kenntnisse. In der Schweizer Beratung ist Dreisprachigkeit ein erheblicher Vorteil. Aber auch in Deutschland sind englische Projektsprachen Standard. Nenne dein Sprachniveau ehrlich und mit Referenz (B2, C1, C2).
Checkliste für IT-Berater
- Nenne Projektvolumen in Euro oder Franken
- Beschreibe Kunden mit Branche und Grösse
- Liste alle aktuellen Zertifikate mit Gültigkeit auf
- Zeige messbare Projektergebnisse
- Trenne strategische von operativen Skills











