Überblick
Datenanalysten sind gefragt wie nie. Unternehmen suchen Fachkräfte, die aus Rohdaten verwertbare Erkenntnisse gewinnen können. Für den Einstieg als Junior Datenanalyst erwarten Abteilungsleiter und Teamleads fundierte SQL Kenntnisse, Erfahrung mit mindestens einer Programmiersprache und die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich zu präsentieren. Wer im Lebenslauf zeigt, dass er mit echten Datensätzen gearbeitet hat, liegt vorn.
Dieser Lebenslauf gehört Fabian Scholz, Absolvent der Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim. Er hat ein sechsmonatiges Praktikum in der Business Intelligence Abteilung eines E Commerce Unternehmens absolviert und seine Bachelorarbeit über prädiktive Analyse im Einzelhandel geschrieben.
Was diesen Lebenslauf auszeichnet
Fabian überzeugt mit einem klaren Fokus auf anwendbare Ergebnisse. Während seines Praktikums hat er ein Dashboard in Tableau aufgebaut, das die wichtigsten KPIs für das Management visualisiert. Dieses Dashboard wird täglich von 12 Entscheidungsträgern genutzt und hat die Erstellung des wöchentlichen Reports von vier Stunden auf 30 Minuten reduziert.
Besonders beeindruckend ist sein SQL Projekt. Er hat eine Analyse der Kundenabwanderung durchgeführt und dabei über 2 Millionen Transaktionsdatensätze ausgewertet. Seine Empfehlungen führten zu einer gezielten Rückgewinnungskampagne, die 8 % der abgewanderten Kunden zurückholte.
Seine Bachelorarbeit rundet das Profil ab. Er hat ein Vorhersagemodell in Python (scikit learn) entwickelt, das saisonale Nachfrageschwankungen mit einer Genauigkeit von 89 % prognostiziert. Die Arbeit wurde mit 1,3 bewertet und vom betreuenden Professor für den Fakultätspreis vorgeschlagen.
Die wichtigsten Erkenntnisse
Für Junior Datenanalysten ist der Dreiklang entscheidend: Daten beschaffen (SQL), Daten analysieren (Python oder R) und Ergebnisse präsentieren (Tableau, Power BI oder ähnliche Tools). Zeige in deinem Lebenslauf, dass du alle drei Schritte beherrschst. Nenne konkret, wie gross die Datensätze waren, welche Methoden du eingesetzt hast und welchen geschäftlichen Nutzen deine Analyse gebracht hat. Personalverantwortliche wollen sehen, dass du nicht nur Daten verarbeiten kannst, sondern daraus Handlungsempfehlungen ableitest, die das Unternehmen weiterbringen.
























































































































































































































