Überblick
UX Design verbindet Empathie mit Systematik. Als Junior UX Designer musst du zeigen, dass du Nutzer verstehst, Probleme identifizierst und Lösungen gestaltest, die funktionieren. Design Leads und Product Manager achten darauf, ob du den gesamten UX Prozess kennst: von der Recherche über Wireframes bis zum Usability Test. Ein Lebenslauf, der diesen Prozess anhand konkreter Projekte zeigt, öffnet Türen.
Dieser Lebenslauf gehört Marie Hofmann, Absolventin des Studiengangs Mensch Computer Interaktion an der Universität Würzburg. Sie hat ein Praktikum bei einem SaaS Startup in Berlin absolviert und während des Studiums drei UX Projekte eigenständig durchgeführt.
Was diesen Lebenslauf auszeichnet
Marie beschreibt nicht einfach ihre Fähigkeiten, sie zeigt ihren Arbeitsprozess. Beim Startup hat sie die Onboarding Strecke einer B2B Plattform neu gestaltet. Sie begann mit 15 Nutzerinterviews, identifizierte drei zentrale Schmerzpunkte und entwickelte daraus Wireframes in Figma. Nach zwei Iterationsrunden und einem A/B Test stieg die Aktivierungsrate neuer Nutzer um 23 %.
Ihr Studienprojekt ist ebenso überzeugend. Für eine Universitätsbibliothek hat sie das Buchungssystem für Arbeitsplätze überarbeitet. Sie führte Contextual Inquiries mit 20 Studierenden durch, erstellte eine Journey Map und entwickelte einen klickbaren Prototyp. Die Bibliotheksleitung übernahm ihren Entwurf als Grundlage für die Neuimplementierung.
Ihre Werkzeuge: Figma, Miro, Maze, Hotjar und Notion. Sie beherrscht sowohl die Gestaltungswerkzeuge als auch die Analyse und Dokumentationstools, die im UX Alltag gebraucht werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse
Für Junior UX Designer ist der Prozess genauso wichtig wie das Ergebnis. Beschreibe in deinem Lebenslauf, wie du von der Problemstellung zur Lösung gekommen bist: Wie viele Nutzer hast du befragt? Welche Methoden hast du eingesetzt? Wie hat sich die Metrik nach deinem Redesign verändert? Zeige, dass du datengetrieben arbeitest und nicht nur nach Bauchgefühl gestaltest. Ein Link zu deinem Portfolio ist Pflicht, aber der Lebenslauf muss auch ohne Portfolio überzeugen. Zahlen und Methoden sind die stärksten Argumente.
























































































































































































































